Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung Edition Mai 2016

Edition Mai 2016 - Titel - 30-05-2016

Jeden Monat ein ganzes Buch, genauer: ein ganzes E-Book. Immer mehr Menschen lesen Texte mit einem elektronischen Lesegerät. Die meisten Menschen lesen laut Umfragen darüber hinaus längere Texte immer noch am liebsten in gedruckter Form. Wirtschaft und Gesellschaft – Analyse & Meinung (WuG) möchte diesen Vorlieben gern entgegenkommen und gibt seit August 2014 am Ende eines jeden Monats eine Edition aller im Monat veröffentlichten Beiträge heraus (außer der in “WuG unterwegs”), die im pdf.-Format erscheint. AbonnentInnen von WuG können diese Edition mit ihrer für den Monat gültigen PIN lesen und herunterladen: Edition Mai 2016. Nicht-AbonnentInnen können die Edition für 10 Euro erstehen und bekommen diese dann per E-Mail zugesendet. Bestellungen an: redaktion@wirtschaftundgesellschaft.de.

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Frankreich: Proteste haben Konjunktur

Die Proteste in Frankreich haben Konjunktur. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Konjunktur – die Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität, über die unter anderem die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP), gerade aber auch die Entwicklung des Arbeitsmarktes Auskunft geben – bestimmt die Arbeitslosigkeit in Frankreich – wie anderswo (siehe grundsätzlich hierzu zuletzt: Konjunktur und Arbeitslosigkeit: Flassbeck irrt; siehe auch unsere gerade gestern erst erschienene Konjunktureinschätzung zu Frankreich hier). Die politischen Maßnahmen der französischen Regierung aber – zu der nicht allein die Änderungen des Arbeitsrechts zulasten der Arbeitnehmer, sondern auch Ausgabenkürzungen des Staates zählen – richten sich auf die Struktur der Wirtschaft. Deswegen ist es auch durchaus berechtigt, darin eine Parallele zur deutschen Agenda 2010 zu sehen (siehe dazu zuletzt hier). Was unter Struktur zu verstehen ist, bleibt dabei häufig vage. Grundsätzlich setzen sich die Vertreter von “Strukturreformen” für den Abbau von Arbeitnehmerrechten (Kündigungsschutz zum Beispiel), die Senkung von Staatsausgaben wie generell der Stärkung des Marktes gegenüber dem Staat ein. Es ist jedoch nicht nur die Politik, die die Bedeutung der Konjunktur für die Entwicklung des Arbeitsmarktes sträflich vernachlässigt und stattdessen das Heil in “Strukturreformen” sucht; die meisten Journalisten tun dies auch. Gerade erst haben die politische Korrespondentin der FAZ mit Sitz in Paris, Michaela Wiegel, und ihr Kollege, der Wirtschaftskorrespondent der FAZ, Christian Schubert, ebenfalls mit Sitz in Paris, dies wieder beispielhaft gezeigt.

Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl April 2016 und eine Einschätzung der französischen Konjunktur

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States, Switzerland and the European Monetary Union as a whole on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Bruttoinlandsprodukt und DAX – wie verhalten sich Börse und Konjunktur aktuell zueinander?

English Summary: How the stock exchange and the real economy have developed and which conclusions can be drawn out of it? WuG regularly analyses this as soon as the detailed quarterly results of the gross domestic product are published by the Federal Statistical Office. Here on the development in the first quarter 2016.

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Bruttoinlandsprodukt, erstes Quartal 2016: Verteilungsspielraum ausgeschöpft, Wirtschaftswachstum angemessen?

English Summary: The day before yesterday the Federal Statistical Office has published the detailed results of gross domestic product for the first quarter 2016. On that basis we calculate whether the development of wages and growth were appropriate. At the beginning of each year we additionally calculate which growth rate would be necessary to reach full employment in Germany (see here). The calculations and their interpretation are decisive to estimate the economic and social development in Germany. They could serve as an instrument for a proper economic policy, too.

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Frankreich: Der verirrte Präsident

Vor rund zehn Tagen haben wir unter der Überschrift “Warum die Proteste Hollande wohl erhalten bleiben werden” eine Analyse publiziert, die die eigentliche Grundlage für den Widerstand der Bevölkerung gegen die von Hollande vorangetriebene Senkung der Staatsausgaben und Verschlechterungen der Arbeitnehmerrechte erklärt. Seitdem sind die Proteste weiter eskaliert. Jetzt sind es die Gewerkschaften, die sich den “Reformen” mit immer drastischeren Maßnahmen in den Weg stellen. Stefan Simons berichtet heute in Spiegel online darüber und, auch das haben wir bereits im Beitrag vom 4. Mai problematisiert, unterlässt es, die Maßnahmen der Regierung Hollande zu hinterfragen. So wie es die deutschen Medien mehrheitlich bei der Agenda 2010 praktiziert haben – und es bis heute tun. Immerhin, Simons vergleicht die politische Ausrichtung in Frankreich mit der deutschen Agenda 2010. Aber nur, weil Simons die “Reformen” nicht hinterfragt und den Ursachen der Proteste nicht auf den Grund geht, kann er wohl auch zu dieser Schlussfolgerung kommen: